Fließend Wasser in der Küche

2017
Projekt: fließend Wasser in der Küche
Die vorgefundene Ausgangslage:

Geschirr, Besteck, Kochutensilien  und alles, was man in der Küche so braucht,  um Essen halbwegs einwandfrei zubereiten und essen zu können, muss anschließend abgewaschen werden. Bei uns in Deutschland dreht man im “einfachsten Fall” dazu “einfach” den Warmwasserkran auf, lässt eventuell ein paar Liter (kaltes, aber Trink-!)Wasser in den Abfluss laufen, und dann das Spülbecken mit Warmwasser volllaufen, in  das man etwas Spülmittel(konzentrat) gibt. So kenne ich das aus meiner Kindheit und später als Student. Heute stellt man im komfortableren Fall die Geschirrspülmaschine an. So kenne ich das heute.

Auf den Philippinen sieht das Geschirr spülen so aus…

…Bilder werden ausgetauscht…

Die Aufgabe:
Fließend Wasser für WC, Dusche, Küche

Mittels eines anzulegenden ca 6m tiefen Brunnens soll mit Hilfe einer elektrischen Pumpe fließend Wasser aus Grundwasser gewonnen  werden. Dieses soll für den Betrieb eines WC, eines Handwaschbeckens, einer Dusche (Kaltwasser) sowie eine Spülmöglichkeit in der Küche verwendet werden.

Die Durchführung:
Auswahl eines geeigneten Bohrloch-Standortes in Hausnähe
Bohren eines ca 6m tiefen Brunnens in Hausnähe
Beschaffung des Materials
Einlass eines ca 6m langen nichtrostenden Metallrohres in die Erde
Verlegen elektrischer Anschlusskabel einschließlich el. Sicherungen
Anschlussrohre Brunnen-Pumpe anfertigen und anschließen
Rohrlleitungen für Hausanschluss anfertigen und verlegen
Anschluss einer Handpumpe (der Strom fällt oft aus)
Anschluss einer elektrischen Pumpe
Errichtung einer Zisterne für Wasservorrat bei Stromausfall
Verlegung der Rohre zum WC  und in die Küche

Beschreibung, mit Bildern,  folgt in Kürze.

geschätzte Kosten:
ca. 1.500 – 2.000 Euro
monatliche (!) Strommehrkosten (für den Betrieb der Wasserpumpe) ca. 25 – 30 Euro

Wie könnte es weitergehen…?

In einem Folgeprojekt könnte die – zunächst vor Ort zu beschaffende – elektrische Pumpe (i.d.R. chinesischer Bauart und eher minderer “Qualität”-  sie rostet beispielsweise schon nach wenigen Monaten, hat einen vergleichsweise hohen Strombedarf und hohe Geräuschentwicklung) durch eine energiesparende, moderne und qualitativ hochwertige  Pumpe eines namhaften (z.B. deutschen) Herstellers ersetzt weden. Entsprechende Anfragen in Deutschland wurden bereits gestellt.
Und dann…:
Außerdem soll versucht werden,  den Strombedarf durch eine Solaranlage zu decken. Auch hier sollen entsprechende Anfragen an Sponsoren gestellt werden.
geschätzte Kosten:
ca. 3.000 Euro (für: qualtitativ gute Solarmodule, Stromwandler, Akku, Montage)
Dafür entfielen monatliche (!) Strommehrkosten (für den Betrieb der Wasserpumpe) von ca. 25 – 30 Euro.

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